Wenn die Regentropfen am Himmel schwimmen

Der große Wienerliedsänger und Komponist Karl Hodina starb Ende März. Kurz vor seinem Tod vollendete er noch ein Album


BEGEISTERT: STEFANIE PANZENBÖCK
Feuilleton | aus FALTER 23/17 vom 07.06.2017

Wenn Karl Hodina auftrat, ob beim Heurigen oder in einem Konzertsaal, musste es leise sein. Getratsche, zu dem er die Hintergrundmusik liefern sollte, war ihm zuwider.

Tatsächlich ist es um jeden Ton schade, den man von Hodina überhört hat. Der Akkordeonist, Komponist und Sänger war einer der ganz Großen des Wienerlieds, er starb Ende März dieses Jahres im Alter von 81 Jahren. Wenige Tage vor seinem überraschenden Tod -er brach nach dem Besuch eines Fußballspiels plötzlich zusammen - stellte er mit dem Kontragitarristen Peter Havlicek und der Sängerin Tini Kainrath ein neues Album fertig, das nun unter dem Titel "Geborgene Schätze" erscheint.

Es verbindet Neueinspielungen von Hodinas berühmtesten Eigenkompositionen und alte Volkslieder. Auch neue Nummern, geschrieben von Hodina und Havlicek, finden sich darauf sowie am Schluss ein Gedicht, "Gartenzwerg".

Gleich das erste Stück, der Klassiker "I liassert Kirschen für di wachsen ohne Kern", ist eines der wertvollsten Schmuckstücke

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