Seinesgleichen geschieht Der Kommentar des Herausgebers

Zwei böse Geister Österreichs: Wolfgang Fellner und Michael Jeannée


Armin Thurnher
Falter & Meinung | aus FALTER 23/17 vom 07.06.2017

Man soll nicht im Bordell Rosenkranz beten, man soll nicht in der Kirche Unzucht treiben, und man soll nicht in der Kronen Zeitung Kolumnen schreiben. Der Kardinal mag für sein kolumnistisches Tun gewiss gute Gründe anführen. Die Frage, ob er dieses Tun mit seinen christlichen Grundsätzen vereinbaren kann, verblasst vor einer Blasphemie anderen Ausmaßes: Michael Jeannée zitiert Karl Kraus. Zustimmend.

Der Bocksfüßige schwenkt die Bibel, Luzifer schwingt das Weihrauchfass, der Gottseibeiuns hält uns das Kruzifix entgegen, Michael Jeannée zitiert Karl Kraus.

Jeannée ist so ziemlich das Niedrigste und Gemeinste, was man in Kolumnenform haben kann. Dieser Schleimrevolver schleimt alle Mächtigen auf Peinlichste an und besudelt alle, die er für links hält (als Anhimmler südamerikanischer Diktatoren kennt er sich da aus).

Von Zeit zu Zeit aber schafft er es, die Schmerzgrenze auszudehnen. Als ein jugendlicher Einbrecher in einen Supermarkt von einem Polizisten erschossen wurde, schrieb

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