Pädagogisch wertvoll

Das Londoner Kollektiv Assemble steht für selbstorganisiertes Bauen. Eine Schau im Az W macht die Grenzen ihres Architekturbegriffs sichtbar


EINSCHÄTZUNG: MATTHIAS DUSINI
Feuilleton | aus FALTER 23/17 vom 07.06.2017

Das Bild ist einfach zu gut: Mitglieder des Londoner Baukollektivs Assemble klettern auf den Balken einer Scheune herum und reichen einander Werkzeuge. "Manche meinen, dass wir wirklich so arbeiten", sagt Assemble-Mitbegründer Lewis Jones. Dabei stellten die 15 Assemblisten lediglich einen Fotoklassiker nach, der ihre Methode symbolisiert: Einfachheit in Material und Werkzeug, eingebunden in eine soziale Wirklichkeit.

Das Architekturzentrum Wien (Az W) zeigt das Œuvre des 2010 gegründeten Büros, in dem nicht nur Architekten, sondern auch Soziologen und Historiker tätig sind; sie hatten sich beim Studium in Cambridge kennengelernt. Die neue AzW-Direktorin Angelika Fitz wählte die Gruppe nicht zufällig aus. Weg von der Investorenarchitektur, hin zu den Nutzern, lautet Fitz' programmatischer Anspruch, den Assemble auf exemplarische Weise erfüllt.

Die Nummer 1 im Werkverzeichnis ist ein temporäres Kino, das das Büro 2010 an einer stark befahrenen Londoner Straße errichtete. Aus Sperrmüll

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