Eine "Tea Party" für die NÖN

Die neue Herausgeberin der Niederösterreichischen Nachrichten ist fundamental-katholisch-konservativ


Bericht: Nina Horaczek

Medien, FALTER 24/17 vom 14.06.2017

Gudula Walterskirchen will nicht mit dem Falter sprechen, und das kam so: Im Dezember 2015 schrieb die Presse-Kolumnistin, Muslime würden sich durch die vielen Christkindlmärkte "vermehrt beleidigt" fühlen. Weil sie für diese Behauptung keine Beweise lieferte, kürte der Falter sie zum "Dolm der Woche". Deshalb ist Walterskirchen beleidigt.

Jetzt hat die konservative Publizistin einen Karrieresprung gemacht: Die Historikerin und freie Journalistin ist Obfrau des Pressevereins der Diözese St. Pölten. Zum ersten Mal in der 143-jährigen Geschichte hat kein Priester diese Funktion inne. Und auch zum ersten Mal ist eine Frau Herausgeberin der Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) und der Burgenländischen Volkszeitung (BVZ) - und nicht irgendeine.

Die niederösterreichische Version der Tea Party. So könnte man die neue Herausgeberin beschreiben. Sie steht an der Spitze der Wochenzeitungsgiganten der beiden Bundesländer. Die NÖN sind mit fast 38 Prozent Reichweite in Niederösterreich

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