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Amanda Palmer: Vom Fan zur Duo-Partnerin

GS | Lexikon | aus FALTER 24/17 vom 14.06.2017

Die Crowdfunding-Königin Amanda Palmer, bekannt geworden als Teil des Cabaret-Punk-Duos The Dresden Dolls, steckt gerade in einer Duo-Phase, die gleichzeitig eine Phase sehr persönlicher Kooperationen ist. 2013 veröffentlichte sie mit ihrem Ehemann, dem Autor Neil Gaiman, das Spoken Word und Musik mischende Album "An Evening With Neil Gaiman and Amanda Palmer", 2016 folgte "You Got Me Singing", eine mit ihrem Vater Jack Palmer aufgenommene Folkplatte. Das neueste Album "I Can Spin A Rainbow" ist wieder eine Duo-Arbeit, als Partner fungiert diesmal Edward Ka-Spel von der in einschlägigen Kreisen kultisch verehrten anglo-niederländischen 1980er-Jahre-Neo-Psychedelik-Band The Legendary Pink Dots. Palmer ist Fan seit Teenagertagen und seitdem besteht auch persönlicher Kontakt: 1993 tourten die Legendary Pink Dots durch die USA und baten Fans um Schlafplätze; in Boston landeten sie so bei der damals 16-jährigen Amanda Palmer. Als die Dresden Dolls dann in den Nullerjahren ihre großen Erfolge feierten, luden sie Ka-Spel und seine Truppe als Supportact ein. Und nun eben: ein gemeinsames Album, dessen Produktion die Künstlerin als "spirituelle Erfahrung" beschreibt.

Porgy & Bess, Fr 21.00 (ausverkauft)


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