Endlich wärmer!

Wieso Rechtspopulisten von Donald Trump bis Heinz-Christian Strache den Klimawandel leugnen


Analyse: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 25/17 vom 21.06.2017

Blühende Felder, saftige Wiesen, grüne Täler. Danke, Klimawandel. Das sagt die deutsche Alternative für Deutschland (AfD). Nur "der Weltklimarat und die deutsche Regierung unterschlagen die positive Wirkung des CO2 auf das Pflanzenwachstum und damit auf die Welternährung. Je mehr es davon in der Atmosphäre gibt, umso kräftiger fällt das Pflanzenwachstum aus". Das schreibt die AfD in ihrem Parteiprogramm.

US-Präsident Donald Trump bezeichnet die Erderwärmung wahlweise als "Bullshit" oder als Erfindung der Chinesen, "um die amerikanische Produktion wettbewerbsunfähig zu machen". FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache zweifelt, dass der Mensch mit seinem massiven CO2-Ausstoß schuld daran sei, wenn es auf der Erde gefährlich warm wird. Namhafte Experten wie der Physiker Werner Gruber würden dies ähnlich sehen. Und überhaupt: Im eisigen Grönland sei einst Wein angebaut worden. Das Klima auf der Erde habe sich eben immer geändert.

Warum wollen Rechtspopulisten nicht glauben,

dass der

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