Die Welt ist eine Scheibe

Am Wochenende steigen die beiden größten Dartturniere Österreichs. An den Wurzeln eines Hypes


Scoreboard: Lukas Matzinger
Stadtleben | aus FALTER 25/17 vom 21.06.2017

Zwei Millionen Menschen. Annähernd zwei Millionen Menschen haben am 2. Jänner 2017 das Finale der Darts-WM im deutschen Spartensender Sport 1 gesehen. Solche Quoten gibt es dort sonst nur bei Spitzenfußball. In der Wettkampfhalle selbst, dem royalen Alexandra Palace in London, sangen und sprangen sich 3000 teils verkleidete und betrunkene Menschen in Bierzeltstimmung, bevor die Männer mit den Pfeilen kamen. Was ist da los?

Die Faszination Darts ist an sich ein Faszinosum. Dieses Spiel, zielen, werfen, treffen, ist so banal, dabei zuzusehen fühlt sich an, wie in Glut zu starren - was zuerst fadisiert, wird allmählich zum Spektakel. Jeder einzelne Wurf dieser Männer erfüllt alle Erwartungen an das Präzisionsspiel. Es gibt keine Strategie, keine Zweikämpfe und keine Geheimnisse - entweder er trifft oder er trifft nicht. Wegen dieser geringen Komplexität hat man nach einem Match alles verstanden und nach drei Matches gefühlte Expertise.

Wer von Darts spricht, meint zwei Welten, die

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