Zahlen! Das wöchentliche Gespräch über neue Daten und harte Fakten

"Wie viel bringt die kalte Progression dem Staat ein, und wie viel bekommt der Einzelne davon zurück?"


Interview: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 25/17 vom 21.06.2017

Politik braucht Zahlen

"Zahlen!" ist eine Serie des Falter. Jede Woche bittet Chefreporterin Nina Horaczek den Chef der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, zu einem kurzen Gespräch über neueste Daten, die Politiker kennen sollten, ehe sie Entscheidungen treffen

Diesmal: Die kalte Progression

Sie hat einen sperrigen Namen und zieht uns ziemlich viel Geld aus der Tasche: die kalte Progression. Konrad Pesendorfer, Chef der Statistik Austria, erklärt, was man darunter versteht, wie viel Mehreinnahmen der Staat durch die kalte Progression generiert und was jeder und jede Einzelne vom Staat bekommt, wenn die kalte Progression abgegolten wird.

Falter: Herr Pesendorfer, seit Jahren wird den Österreichern versprochen, dass die sogenannte "kalte Progression" abgeschafft wird. Was ist das eigentlich, die kalte Progression?

Konrad Pesendorfer: Wir haben in Österreich ein Steuersystem, das Löhne und Einkommen progressiv besteuert -je mehr man verdient, desto höher die Steuerklasse. Es gibt fünf

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