Neue Bücher

Wohlstand und Geld: Adam Smith und Charles Péguy

Feuilleton | aus FALTER 25/17 vom 21.06.2017

Die Idee des Freihandels steht in den Debatten um TTIP und CETA unter Verdacht des Raubtierkapitalismus, und ihr geistiger Vater Adam Smith (1723-1790) gleich mit. Er war der Einflussreichste eines Kreises schottischer Aufklärer, dessen Debatte sich wiederholt: Der Merkantilismus forderte damals einen ähnlichen Protektionismus wie Donald Trump heute.

Smith wurde Gründer einer Volkswirtschaftslehre, deren Grundannahme gut belegt ist. Die Aufhebung von Zollschranken führe dazu, dass auf lange Sicht jedes Land nur das produziere, was es am günstigsten herstellen könne, sodass am Ende alle Beteiligten Wohlstandsgewinne erführen. Der Philosoph Gerhard Streminger zeichnet einen Gelehrten, der vor den Folgen allzu großer Spezialisierung und Konzentration auf Gütervermehrung gewarnt hatte. Dass ihm ökonomische Kenntnisse abgehen und er bisweilen moralisiert, kann von einer Leseempfehlung nicht abhalten. SK

Gerhard Streminger: Adam Smith. Wohlstand und Moral. Eine Biographie. C. H. Beck,

Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige

Anzeige