Ausland Die Welt-Kolumne

Der Niedergang der Rechtspopulisten


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 25/17 vom 21.06.2017

Der Triumph Emmanuel Macrons beendet für Frankreich eine Phase der Immobilität, die zu Wut und Frustration in einem der wichtigsten Länder der Europäischen Union geführt hat. Dank einer überwältigenden parlamentarischen Mehrheit verfügt der Präsident über die Instrumente, um den versprochenen proeuropäischen Reformkurs umzusetzen.

Die Wahlen zur Nationalversammlung wurden zu einem Debakel für den Front national. Nach dem Scheitern Marine Le Pens bei den Präsidentschaftswahlen ist die rechtsextreme Partei in eine tiefe Krise geschlittert. Gegenüber dem ersten Durchgang der Präsidentschaftswahlen verlor sie vier Millionen Wähler.

Die Kandidaten Le Pens kamen auf gerade 13,3 Prozent. Um vieles weniger als die 17,8 Prozent von Parteigründer Jean-Marie Le Pen bei den Präsidentschaftswahlen 2002. Aufgrund des Mehrheitswahlrechts konnte die Partei gerade acht von 577 Sitzen erobern.

35 Jahre lang haben die nationalistischen Parolen der Rechtsextremen die französische Politik beeinflusst.

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