"Die Liptauersemmerln hab ich selber geschmiert"

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert organisiert Fritz Thom das Jazz Fest Wien. Ein Gespräch über Gagen, Diven, Pannen und erste Tour-Erfahrungen in den 1970er-Jahren


Interview: Klaus Nüchtern

Feuilleton, FALTER 25/17 vom 21.06.2017

Er ist nicht nur der Mann, der Herbie Hancock in die Staatsoper oder Keith Jarrett in den Musikverein bringt, er hat auch ganz maßgeblich dazu beigetragen, dass der internationale Jazz in Österreich dauerhaft Fuß fassen konnte. Bereits in den 1970er-Jahren veranstaltete Fritz Thom als ÖH-Funktionär Jazzkonzerte im Audimax der TU Wien und machte diesen damit zum buchstäblich steilsten Konzertsaal der Stadt, in dem jazzhistorische Größen wie Don Cherry, Ornette Coleman, Chick Corea, Lee Konitz, Albert Mangelsdorff oder Cecil Taylor auftraten.

Dort und in den Sofiensälen fand mit dem Wiener Jazzfrühling die erste Vorläuferveranstaltung des 1991 von Thom gegründeten und in enger Zusammenarbeit mit dessen Kompagnon Heinz Krassnitzer (1953-2003) organisierten Jazz Fest Wien statt. Thom hat das Jazzfestival - die aktuelle Ausgabe läuft von 26. Juni bis 6. Juli - durch alle Formate und Stadien gleichsam von der Kindheit ins Erwachsenenalter geführt.

Mit den von ihm veranstalteten Festivals

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