Von Systempirouetten und Theoriearabesquen

Tanz den Klimawandel: Gloria Benedikt verbindet Ballett mit Wissenschaft, um globale Probleme lösen zu können


PORTRÄT: STEFANIE PANZENBÖCK

Feuilleton, FALTER 34/17 vom 23.08.2017

Der Arbeitstag beginnt mit einem Balletttraining. Gloria Benedikt betritt, mit einer großen Tasche bepackt, die Wiener Volksoper. Wenige Minuten später mischt sie sich unter die Tänzer des Volksopernballetts. Der Trainingsraum ist lichtdurchflutet, in großen Spiegeln an den Wänden können die Übenden die Exaktheit ihrer Bewegungen kontrollieren. Die Trainingsleiterin erklärt die Abläufe, gibt dem Pianisten ein Zeichen, die Tänzer strecken und werfen ihre Beine, biegen ihre Rücken.

Gloria Benedikt, 34, ist Tänzerin und Sozialwissenschaftlerin. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Ballettakademie der Wiener Staatsoper, tanzte in internationalen Kompanien und studierte Politikwissenschaft in Harvard. Seit zwei Jahren arbeitet sie am Internationalen Institut für angewandte Systemanalyse (IIASA) im Schloss Laxenburg in der Nähe von Wien. Nächste Woche wird sie beim Forum Alpbach ihr neues Stück auf die Bühne bringen, "InDilemma". Es ist Teil des politischen Symposiums zum Thema

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