Leistbarer Wohnraum in der Großstadt -ein Luxus?

Mit seiner Tradition öffentlichen Wohnbaus ist Wien durch das Wachstum der Bevölkerung und steigende Bodenpreise gefordert

Analyse: Katharina Hammer und Walter Rosifka
Ökonomie, FALTER 40/17 vom 04.10.2017

Der weltweite Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen, rasant wachsende Städte stellen Bevölkerung und Politik vor große Aufgaben. Vor allem der Zugang zu leistbaren und qualitativ guten Wohnungen ist eines der wichtigsten Merkmale einer lebenswerten Stadt. Historisch hat sich gezeigt, dass die Wohnungsfrage eine zentrale Verteilungsfrage ist.

Im 19. Jahrhundert hat sich die extreme soziale Schieflage der Gesellschaft mitunter in abscheulichen Wohnbedingungen niedergeschlagen. Auch in europäischen Städten wird die Wohnungsfrage wieder zunehmend aktuell. Dramatische Auswirkungen der marktwirtschaftlichen Entwertung des Wohnens zeigen sich zum Beispiel in Berlin. Nach dem Verkauf öffentlicher Wohnbestände und dem Bevölkerungswachstum fehlt heute eine Vielzahl an leistbaren Wohnungen.

Die Nachfrage nach günstigen Wohnungen ist massiv vorhanden, geschaffen werden sie jedoch nicht. Auch Städten wie München oder London fehlt es an leistbarem Wohnraum für die Mittelschicht. In London

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