Licht ins Dunkel des Reichtums

Rezension: Markus Marterbauer | Ökonomie | aus FALTER 40/17 vom 04.10.2017

Thomas Pikettys bahnbrechendes Werk "Kapital im 21. Jahrhundert" prägt weltweit die Forschung zu Umfang und Konzentration privaten Vermögens sowie den Gefahren für Demokratie, Wirtschaft und Gesellschaft. Das eben erschienene "Handbuch Reichtum" macht diese Forschungstätigkeit auch für Österreich sichtbar. Die vier aus unterschiedlichen Disziplinen kommenden Herausgeberinnen und Herausgeber des voluminösen Bandes versammeln 36 Beiträge, die von international renommierten Köpfen wie Manuela Boatca, Michael Hartmann, Owen Jones und Gabriel Zucman sowie fast allen in Österreich mit dem Thema befassten Expertinnen und Experten stammen.

Zunächst geht es um die Messung von Höhe und Verteilung des Reichtums und dabei um den eklatanten Mangel an Transparenz: Nur selten existieren verlässliche Daten, nur langsam kommt Licht ins Dunkel. In Ländern mit Vermögens-und Erbschaftssteuern ist der Informationsstand besser, in Österreich sind freiwillige Erhebungen die einzige empirische Stütze.

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