7 Sachen, die Sie über die ANGEWANDTE nicht wussten

Stadtleben, FALTER 40/17 vom 04.10.2017

Die Universität für angewandte Kunst Wien?

Genau die. Sie feiert gerade 150-jähriges Bestehen und am Donnerstag, den 5. Oktober gibt's als Auftaktveranstaltung eine Sause im Gartenbaukino.

Auftakt?

Das klingt nach viel Feierei! An der Angewandten wird grundsätzlich gerne gefeiert. Nun gibt's einen denkwürdigen Grund. Und am 15. Dezember wird die Ausstellung zu 150 Jahre Angewandte im MAK eröffnet. Party on!

150 Jahre -das heißt, der erste Jahrgang der Angewandten begann 1867?

Nein, aber im September 1867 hat Kaiser Franz Joseph den Grundstein für die Institution gelegt: Die k. k. Kunstgewerbeschule, wie sie damals hieß. Erstmals unterrichtet wurde am 1. Oktober 1868.

War die Angewandte schon immer am Stubenring neben dem MAK?

Sie bezog erst 1877 das damals von Heinrich von Ferstel neu errichtete Haus am Stubenring. Davor residierte das Institut in einem Hoftrakt des Palais Brenner in der Währinger Straße.

Hieß es nicht schon lange, die Angewandte würde umziehen?

Ja, man hat lange gesucht. Doch irgendwie passten die zuerst angedachten, dunklen Räume der alten WU nicht. 2018 wird die Uni zwei zusätzliche, neu adaptierte Gebäude an der Ringstraße beziehen. Edel.

Die berühmtesten Absolventen?

Uff, zu viele: Klimt, Kokoschka, Lassnig, Sagmeister, Wurm, Sengl, Rist, ...

Und man kann an der Angewandten ohne Matura studieren?

Stimmt, für manche Studienrichtungen braucht man keine Matura.

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FALTER 25/19
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