Sicherheit in einer nicht perfekten Welt

150 "Likes" auf Facebook binnen einer Stunde und den 3. Platz beim Europol-Fotowettbewerb für Alfred Effenberger von der Landespolizeidirektion NÖ mit den "Weißen Mäusen beimBikergruß". Ein Beispiel dafür, wie sich die Kommunikation auch bei der Polizei verändert hat, erklärt der Sprecher des Innenministeriums Karl-Heinz Grundböck

Interviews: Sabine Edith Braun Fotos: BMI/Gerd Pachauer Illustrationen: Georg Feierfeil | Thema Sicherheit | aus FALTER 40/17 vom 04.10.2017

Die Polizei sieht sich nicht nur mit neuen Gefahrenszenarios konfrontiert, sie muss sich auch auf neue Formen der Kommunikation mit der Öffentlichkeit einstellen. Karl-Heinz Grundböck erläutert, was das für seine und die Arbeit seines Teams bedeutet.

Herr Grundböck, alle wissen, dass wir in unsicheren Zeiten leben. Was heißt das überhaupt?

Karl-Heinz Grundböck: Der Soziologe Zygmunt Bauman nannte es die "flüssige Moderne": Was für Gewissheiten, wie sich die Zukunft entwickeln wird, haben wir noch? Worauf können wir uns verlassen? Wir sind in einer Phase der abnehmenden Berechenbarkeit und die Selbstbeobachtung der Gesellschaft in Bezug auf Sicherheit ist stark ausgeprägt. Ein allgemeines Empfinden von Unsicherheit manifestiert sich in einem greifbaren Thema wie Kriminalität selbst in Zeiten rückläufiger Kriminalitätszahlen.

Gibt es einen Nullpunkt? Das Millennium? 9/11, oder die Syrienkrise?

Grundböck: Bis zu den 1990er Jahren galt die bipolare Nachkriegs-Weltordnung: zwei

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