"Wir mussten uns robust machen!"

Sagt der Jurist Wolfgang Tauchner, der seit 2014 das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) leitet, über die Herausforderungen an seine Behörde

Interview: Eva Kaiserseder | Thema Sicherheit | aus FALTER 40/17 vom 04.10.2017

Vor seiner jetzigen Aufgabe fungierte Wolfgang Tauchner unter anderem als Leiter des Bundesasylamts. Außerdem war er Vorsitzender des Verwaltungsrates des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen. Im Gespräch erläutert er unter anderem, dass über siebzig Prozent aller seit 2015 gestellten Asylanträge in Österreich bereits abgearbeitet sind.

Herr Tauchner, was sind denn eigentlich die wichtigsten Aufgaben Ihres Amtes?

Wolfgang Tauchner: Die Durchführung von erstinstanzlichen asyl-und fremdenrechtlichen Verfahren. Darüber hinaus ist die Behörde aber auch mit vielen anderen Aufgaben betraut wie beispielsweise mit der Veranlassung von Außerlandesbringungen bei Personen, denen kein Schutzstatus in Österreich zukommt.

Welche Themen bestimmen Ihren Arbeitsalltag seither und aktuell?

Tauchner: Österreich war in den letzten Jahren mit sehr hohen Asylantragszahlen konfrontiert. 2015 wurden rund 90.000 Asylanträge in Österreich verzeichnet. 2016 waren wir sogar der meistbelastete

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