Tiroler Filzwerke

Innsbrucks Bewerbung für die Olympischen Spiele 2016 offenbart ein ÖVP-nahes Netzwerk, das gut von Steuergeldern lebt


ENTWIRRUNG: JOHANN SKOCEK
Stadtleben | aus FALTER 41/17 vom 11.10.2017

Am 15. Oktober stimmen die Tiroler in einem Aufwaschen mit der Nationalratswahl auch darüber ab, ob sich Innsbruck beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Winterspiele 2026 bewerben soll.

Die Propagandamaschine läuft, ÖOC-Präsident Karl Stoss, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Liste Für Innsbruck) und Tirols Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) predigen die Frohbotschaft: Olympia sei gut für den Tourismus, die Gesundheit, die Jugend, das Image des Landes. Eine rund 300.000 Euro teure Machbarkeitsstudie behauptet, die Winterspiele könnten in Innsbruck "kostenneutral" ausgetragen werden.

Genau an diesem Punkt beginnen die Glaubwürdigkeitsprobleme, denn die Studie rechnet nicht einmal die -erheblichen und vom Bund zu tragenden -Sicherheitskosten ein. Die Einwände irritieren Stoss und Kollegen nicht. Das Negativbeispiel Sotschi (2014) mit Kosten von rund 50 Milliarden Dollar habe gezeigt, dass eine Rückführung des Olympismus auf ein nachhaltiges

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