"Verstärker berühren geht gar nicht"

Aus der Initiative Girls Rock Camp sind mit Aivery und La Sabotage gleich zwei tolle Bands erwachsen

DOPPELPORTRÄT: SEBASTIAN FASTHUBER | Feuilleton | aus FALTER 41/17 vom 11.10.2017

Dass es mit der Gleichstellung im Pop noch nicht so ganz hinhaut, zeigt sich oft bereits zu Beginn einer musikalischen Laufbahn. Will man beispielsweise als jugendlicher Bursche irgendwo auf dem Land die Gitarre schwingen, wird man im Umkreis von ein paar Kilometern vermutlich schnell Gleichgesinnte finden, um seine Träume vom Rock-'n'-Roll-Leben mit viel Lärm und viel Bier auszuleben.

Als Mädchen ist es schwieriger, wie Franziska Schwarz vom Trio Aivery als Teenager in der Gegend um Wiener Neustadt feststellen musste. "Bevor wir uns getroffen und 2012 die Band gegründet haben, habe ich es gemeinsam mit einem Freund sowie anderen Typen versucht", rekapituliert sie. Funktioniert hat es nicht: "Das Erste war, dass sie mir erklärt haben, was ich machen und wie ich spielen muss."

Diese Art von Mansplaining dürfte so manche weibliche Rockkarriere schon im Keim erstickt haben. Um dem entgegenzutreten, gibt es seit 2011 in Niederösterreich und seit 2015 auch in Oberösterreich Girls Rock

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