Und jetzt?

Die Liste Pilz hat den Einzug ins Parlament geschafft. Aber was will sie überhaupt -außer den Namen ändern?


Im Loft in Wien-Neubau, in dem alles begann: geometrische Abstraktion und Op-Art an den Wänden, ein Klavier im Eck, offene Durchgänge zu raumhohen Bücherregalen, zwölf Sessel um eine Holztafel. Wenige Tage nach dem Bundeskongress der Grünen Ende Juni nahmen hier am Kopfende des Tisches vier Menschen Platz.

Peter Pilz, 63, Mitbegründer der Grünen. Er hatte beim Bundeskongress in Linz nur für den vierten Listenplatz kandidiert. Die grüne Basis wählte ihn nicht, Pilz' Politikerkarriere schien nach 31 Jahren beendet.

Peter Kolba, 58, der ehemalige Chefjurist des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Er hatte 2016 beim VKI gekündigt und wollte durch eine Crowdfunding-Kampagne einen privaten Konsumentenschutz gründen. Er war damit gescheitert.

Daniela Musiol, 36, ehemalige grüne Abgeordnete. Sie hatte ihrer Partei 2016 den Rücken gekehrt, um sich mit ihrem Beratungsunternehmen der "Unterstützung von Menschen in Krisen-, Konflikt-und Veränderungssituationen zu widmen".

Und Gastgeber

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