Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Holzer im Grätzel: Wilhelmstraße

Florian Holzer begibt sich auf die Suche nach kulinarischen Mikrokosmen in Wiener Grätzeln
Stadtleben, FALTER 43/17 vom 25.10.2017

Lang ist sie ja wirklich nicht, die Wilhelmstraße, 600 Meter gehen da zwar schnurgerade, dafür aber halt schon auch recht steil und doch auch ganz schön schräg im Verhältnis zum restlichen Straßenmuster vom Wilhelmsdorfer Park rauf zur Philadelphiabrücke. Und vor allem diese Schrägheit der Wilhelmstraße sorgt für ein recht labyrinthisches Gassengewirr, wo man dann schon einmal ein bisschen die Orientierung verlieren kann. Ein Trost: Man wird dabei nicht verhungern, es gibt reichlich zu essen und zu trinken, und wenn man sich in der Not nicht gerade in Richtung Meidlinger Hauptstraße treiben lässt, sondern auf der Wilhelmstraße bleibt, sogar recht feine Sachen.

Die erste Station liegt aber dennoch etwas abseits im Gasslwerk, die Wilhelmsdorfer Stube, die Ljubiša Stingić alias "Joschi" hier vor 21 Jahren gründete. Lokalname, der kleine Innenhof mit Wandgemälde und Weinlaube und Teile des Angebotes sind natürlich reine Camouflage (auch wenn in dem Grätzel nur 16 Prozent Blau

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