Der Blick hinaus

"Lieder vom Tanzen und Sterben": Der Musiker Paul Plut präsentiert sein erstes Soloalbum


PORTRÄT: STEFANIE PANZENBÖCK
Feuilleton | aus FALTER 44/17 vom 31.10.2017

Der Proberaum befindet sich im zweiten Stock. Der Weg dorthin führt durch lange Gänge und Treppenhäuser, die Wände sind in hellen Farben bemalt, alles wirkt bemüht fröhlich. Die Fenster des Studios gehen nach Westen. Mit dem Blick auf Simmeringer Industriegebäude hat der Musiker Paul Plut sein neues Album aufgenommen. Es heißt "Lieder vom Tanzen und Sterben" und ist seine erste Soloplatte.

Seit über einem Jahr schon präsentiert der 29-jährige Steirer Teile des Programms. Meldet man sich für seinen Newsletter an, schickt Plut in regelmäßigen Abständen Lieder. Er erzählt, wie sie entstanden sind, und lädt zu Geheimkonzerten für maximal 20 bis 40 Leute ein. Die finden sich zur angegebenen Zeit etwa in einer Kirche wieder und lauschen der tiefen, abgründig schönen Stimme Paul Pluts und Gitarrenklängen.

"Wir drahn uns uman Bam / Du lafst und i bleib steh /Du host koa Ongst vorm Sterbn / Sog, wovor fiachst du di /Vor oim, wos guat is in da Wöt", heißt es am Beginn des Liedes

Abo hier bestellen Abo hier bestellen
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl und erhalten Sie sofort einen Digitalzugang, um Artikel kostenfrei zu lesen.
Wenn Sie kein FALTER-Abo haben, können Sie diesen Artikel hier einzeln kaufen, als neuer Nutzer kostenfrei mit Startguthaben.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige