Mut gefasst, viel Bombast

"Star Wars 8 -Die letzten Jedi "setzt auf Action, flackernde Macht und einige neue Ideen


Nachbesprechung: Sabina Zeithammer

Feuilleton, FALTER 51/17 vom 20.12.2017

So mancher "Star Wars"-Fan wird George Lucas niemals verzeihen, dass er sein Imperium an Disney verkauft hat. Dass Regisseur J.J. Abrams und sein Team nicht nur den Zorn jener unversöhnlichen Jünger der Lucas'schen Scifi-Fantasiewelt fürchteten, war dem ersten Teil der neuen Trilogie, "Das Erwachen der Macht"(2015), anzumerken: Optisch so nah am Original wie möglich und mit Originalbesetzung, jonglierte man inhaltlich mit allerlei Versatzstücken der Vergangenheit. Erfreulicherweise gelang es dabei, eine Riege neuer Charaktere einzuführen, deren Sympathiewerte an jene von Luke, Leia, Han und Co heranreichen.

Die Lust auf Teil acht, diesmal von Rian Johnson geschrieben und inszeniert, war dementsprechend groß. Nach dem Erfolg von Teil sieben hat man Mut gefasst, die Geschichte hebt mit neuen Ideen ab -jedenfalls partiell.

Als Alleinstellungsmerkmal setzt sich "Die letzten Jedi", vorrangig am Beispiel von Luke Skywalker, mit einer älteren Generation, ihrem Hadern mit der Vergangenheit

  714 Wörter       4 Minuten
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