"Die Öffentlichkeit ist hellhörig geworden"

Ex-Bundespräsident Heinz Fischer über den Fall Landbauer, seine Aktionen gegen einen antisemitischen Professor und die türkis-blaue Regierung


Gespräch: Raimund Löw
Politik | aus FALTER 06/18 vom 07.02.2018

Bei der Trauerfeier für die Flüchtlingshelferin Ute Bock am Wiener Heldenplatz hat der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer letzte Woche davor gewarnt, in Bierzelten gegen Flüchtlinge Stimmung zu machen. Wir haben den ehemaligen Bundespräsidenten um seine Einschätzung der aktuellen Diskussion über deutschnationale Burschenschaften gebeten. In der Auseinandersetzung um den antisemitischen Wirtschaftsprofessor Taras Borodajkewycz stand Fischer in den 1960er-Jahren an vorderster Front. Was hat sich seither geändert? Ein kurzer Auszug eines Gesprächs, das Heinz Fischer dem Falter-Radio gewährte. Nachzuhören unter www. falter.at/radio.

Falter: Herr Fischer, die Republik diskutiert über Burschenschaften, eine Organisation, von der viele Junge heute gar nicht wissen, dass es sie gibt. Sie haben in Ihrer Studentenzeit diese Vereine kennengelernt.

Heinz Fischer: Der Ring Freiheitlicher Studenten, der mit den Burschenschaften verbunden ist, war die zweitstärkste Studentenorganisation

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