Eine Frage der Freiheit

Die türkische Schriftstellerin Aslı Erdoğan spricht über ihren Widerstand, ihre Haft und wie aus Eierschalen Pflanzen wachsen


Gespräch: Stefanie Panzenböck
Feuilleton | aus FALTER 06/18 vom 07.02.2018

Am 16. August 2016 stürmte die Polizei die Wohnung der türkischen Schriftstellerin Aslı Erdoğan. Zwei Monate nach dem Putschversuch und dem Beginn der Verhaftungswelle in der Türkei wurde die damals 49-Jährige verhaftet. Begründet wurde ihre Festnahme mit vier ihrer Artikel, die sie für die prokurdische Zeitung Özgür Gündem geschrieben hatte, literarische Texte über Missstände in der türkischen Gesellschaft. Kürzlich erschien ihr Essayband "Nicht einmal das Schweigen gehört uns noch" auf Deutsch.

Sie wurde wegen "Propaganda für eine illegale Organisation","Mitgliedschaft bei einer illegalen Organisation" und "Volksverhetzung" angeklagt. Im Dezember 2016 wurde Erdoğan auf freien Fuß gesetzt, im September 2017 bekam sie ihren Pass zurück. Das Verfahren läuft, das Urteil wird im März erwartet. Die Schriftstellerin lebt nun in Frankfurt am Main als Stipendiatin.

Vergangenes Wochenende war Erdoğan zu Gast in Wien. Das Falter-Gespräch fand im Stattbeisl des Kulturzentrums

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