"IN DER SZENE WAR ICH DER GERFRIED"

Wenn in den Medien über Burschenschafter und Rechtsextreme berichtet wird, steckt oft er als Informant dahinter: Ein Gespräch mit Andreas Peham


Gespräch: Florian Klenk
Politik | aus FALTER 06/18 vom 07.02.2018

Wer das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes in der Wiener Wipplingerstraße besucht, glaubt, aus der Zeit gefallen zu sein. Dieses kleine, für Österreich so wichtige Forschungsinstitut hat sich in den letzten Jahrzehnten zumindest optisch kaum verändert und atmet den Charme der 60er, der Zeit, als es gegründet wurde.

Nur eines fällt auf: die Forscher hier scheinen in Bergen von Akten, Ordnern und Büchern zu verschwinden. Die Arbeit geht ihnen offenbar nicht aus. Sie archivieren Dokumente, die bis in die 1930er-Jahre zurückreichen, sowie Flugblätter, Plakate, rechtsextreme Publizistik, Briefe und Gerichtsakten - und neuerdings auch Websites

Für Medien und die kritische Öffentlichkeit ist das DÖW eine unersetzbare und eminent wichtige Institution: Viele Bestseller von Journalistinnen und Journalisten wurden hier recherchiert. Einer der kundigsten und wohl auch mutigsten Forscher ist Andreas Peham, 50. Ein Gespräch über die Lehren aus 20 Jahren Arbeit am DÖW.

  1752 Wörter       9 Minuten
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