"Eltern haben eine Vorbildfunktion"


Interview: Anna Goldenberg

Stadtleben, FALTER 07/18 vom 14.02.2018

Konzentrationsauffälligkeiten, Hyperaktivität, Fütterprobleme. Die Vorabergebnisse der deutschen BLIKK-Medien-Studie stellten im Vorjahr einen Zusammenhang zwischen der Nutzung elektronischer Medien durch Kinder und Entwicklungsproblemen her. Warum es dennoch keine gute Lösung ist, den Umgang mit den Geräten komplett zu verbieten, erklärt Studienleiter Rainer Riedel.

Falter: Herr Professor Riedel, wie hängen intensive Mediennutzung und Entwicklungsstörungen zusammen?

Rainer Riedel: "Entwicklungsstörungen" klingt ein bisschen hart, also sagen wir doch besser Entwicklungsauffälligkeiten. Wir sehen, dass Kinder, die täglich mehr als 30 Minuten elektronische Medien benutzen, häufiger motorisch hyperaktiv sind und tendenziell häufiger Konzentrationsauffälligkeiten haben als Kinder, die diese Medien weniger als 30 Minuten täglich nutzen. Weil es eine Querschnittstudie ist, können wir aber die Richtung nicht beschreiben: Wir können nicht sagen, dass die Auffälligkeiten auftreten,

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