Un Ballo opera alla turchese

Und jetzt auch das: Die Sebastian-Kurz-Bewegung dominiert den Opernball. Aus dem Staatsball wurde eine Selfie-Operette


Ballbilanz: Barbara Tóth

Feuilleton, FALTER 07/18 vom 14.02.2018

Der Opernball ist ein Staatsball, aber die FPÖ, die ließ sich vergangenen Donnerstag nicht blicken. "Wir haben heuer ein besonders schönes Kontrastprogramm zum #Opernball! Mit meiner Familie auf 1700 Metern in einer urigen Tiroler Berghütte", twitterte FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache am Tag des Balls samt Smiley. Auch die anderen blauen Minister kniffen, bis auf die parteifreie Außenministerin Karin Kneissl.

In der Mittelloge versammeln sich zur Balleröffnung traditionellerweise die Repräsentanten der Republik. Diesmal war sie, das Bundespräsidentenpaar ausgenommen, ausschließlich türkis bestückt. Und seltsam schütter und sehr juvenil. Besonders im Verhältnis zu den Nebenlogen des ersten Rangs, in denen es sich traditionell der österreichische Geld-und Industrieadel gemütlich macht. Dort residiert das Modell stattlicher Herr mit wahlweise gut erhaltener Gattin an seiner Seite oder Zweitfrau, die auch seine Tochter sein könnte. "Ein Kindergarten", soll einem altehrwürdigen

  373 Wörter       2 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Feuilleton-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige