Erwachsene, ihr seid auch nicht besser!

Vor zwei Wochen beklagten fünf Eltern im Falter, wie das Smartphone das Leben ihrer Kinder verändert hat. Nun erklären die Kinder, warum sie nicht vor dem Smartphone gerettet werden müssen "Ja, lies doch mal ein Buch!"

Stadtleben | aus FALTER 09/18 vom 28.02.2018

"Ja, lies doch mal ein Buch!" Diesen Ausruf habe ich in meinem Leben schon sehr oft gehört. "Leg das Handy weg und lies ein Buch!","Mach die Musik aus und lies ein Buch!" Wenn ich mich dann endlich aufrapple und anfange zu lesen, macht mir das ja auch Spaß, nur dann beginnt es im Hinterkopf: "Du könntest jetzt so viel mehr machen als lesen, etwas für die Schule und Musik hören, etwas malen und einen Film schauen, du könntest sogar dein Zimmer aufräumen und dich mit irgendwelchen Medien zudröhnen." Aber das kann ich nicht machen, weil ich mit Lesen beschäftigt bin, und zwar nur mit Lesen. Man kann ja auch kein Gespräch führen, während man liest, da man jedes einzelne Wort aufnehmen und verstehen muss, nicht einmal denken und lesen kann man gleichzeitig. Deshalb lese ich nicht oft, weil ich eine Multitaskerin bin, und ich mag es nicht, mich nur auf eine Sache am Stück konzentrieren zu können. Und es ist ja nicht so, als wäre meine Mama beim Lesen das beste Vorbild.

Außerdem

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