Stadtrand Urbanismus

Kommt Zeit, kommt Rad!

Stadtleben, FALTER 10/18 vom 07.03.2018

Es hat einige Monate gedauert. Fast so lange, wie die beiden Radleichen an der Ecke Kobingergasse/Schönbrunner Straße lehnen. Jetzt hat die Stadt fixe Regeln für die Anbieter jener Leihfahrräder beschlossen, die seit vergangenem Sommer an fast jeder Ecke Wiens herumstehen. Gemeint sind das chinesische Unternehmen Ofo und Obike aus Singapur, deren Räder anders als die City-Bikes nicht stationsgebunden funktionieren und deshalb nicht an einen bestimmten Standort zurückgebracht werden müssen.

Die Stadt hat nun Folgendes beschlossen: Pro Anbieter maximal 1500 Radln. Beanstandete, weil falsch geparkte, Fahrräder müssen die Unternehmen innerhalb eines festgelegten Zeitraums abholen. Tun sie das nicht, werden die Räder auf ihre Kosten von der Stadt abtransportiert. Zusätzlich kann eine Verwaltungsstrafe von bis zu 700 Euro verhängt werden. Wiederholungstäter dürfen künftig keine Räder mehr aufstellen. Das sei eine gute Gelegenheit, um Arbeitsplätze in Wien zu schaffen, sagte die grüne Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou dazu in einem Interview mit dem Standard. Traumjob geringfügiger Fahrradzurückradler?

Fanden Sie diesen Artikel interessant? Dann abonnieren Sie jetzt und bleiben Sie mit unserem Newsletter immer informiert.

FALTER 29/19
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Alle Stadtleben-Artikel finden Sie in unserem Archiv.

Anzeige

Anzeige