Theater Kritiken

Wurscht und Blunzn: Ein Gehirnschas war's

SSCH
Lexikon, FALTER 10/18 vom 07.03.2018

Ein Gehirnschas ist, wenn das Gehirn einen kleinen Aussetzer macht. Das meint zumindest Isi in der Stückentwicklung "Blunzn". Der Ausdruck trifft jedenfalls ziemlich gut auf das gesamte Stück des E3 Ensembles zu. Das klingt bös, soll aber wahrscheinlich auch so sein. In Achtziger-Jahre-Kostümen -Wollsocken in Birkenstock-Schlapfen und Strickpulli mit Katzenmotiv -stehen Isabella Jeschke, Gerald Walsberger und May Garzon auf der Bühne und reden. Worum geht es? Um alles und nichts. Um Adeg, Spar und Nah &Frisch. Ums Synchronisieren von Pornos und die Schwierigkeit von Tinder-Chats. Zeitweise ist das ziemlich witzig. Insgesamt aber bleibt der 75-minütige Abend dramaturgisch unausgefeilt und bleibt in hysterischen Lachanfällen hängen. Dazu gibt es Musik (Sebastian Spielvogel) auf einem Flügel, der von selber spielt.

Das Off-Theater, Fr, Sa 20.00

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FALTER 29/19
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