7 Sachen, die Sie über das Ende des CAFÉ DRECHSLER nicht wussten

Stadtleben, FALTER 10/18 vom 07.03.2018

Alle reden vom Café Drechsler. Wo ist das noch gleich?

Das Drechsler ist ein ursprünglich 1919 eröffnetes Kaffeehaus mit eigener Röstung und Wiener Schmankerln beim Naschmarkt. Es war jahrelang für seine großzügigen Öffnungszeiten ab drei oder vier Uhr morgens bekannt.

Worüber regen sich jetzt alle auf?

Das Drechsler wird mit Sonntag, dem 25. März schließen. Elf Jahre nach der Wiedereröffnung will der Betreiber Manfred Stallmajer nicht mehr.

Wer ist Manfred Stallmajer?

Er hat 2007, nach der Pensionierung von Engelbert Drechsler III., einen Anteil am Betrieb gekauft und führte die Geschäfte des "neuen" Drechsler. Zusätzlich ist er der Direktor des Hotels The Guesthouse Vienna.

Warum schließt das Café jetzt?

Die Öffnungszeiten haben sich seit 2013 wegen gesetzlicher Vorgaben normalisiert. In den vergangenen Jahren hat das Kaffeehaus Verluste geschrieben. Vor allem die Sommer seien schlecht gelaufen, sagt Stallmajer. Jetzt geht das Lokal inklusive der Marke "Drechsler" an den Vermieter zurück.

Wer ist der Vermieter?

Die Räume gehören der Naschmarkt-Dynastie Kaikov (Tewa, Bioland).

Werden die Kaikovs das Lokal weiterführen?

Nein, werden sie nicht. Sie werden das Lokal als Café Drechsler an den Berliner Koch Niko Kölbl vermieten. Er möchte Mitte Mai neu eröffnen.

Woher kennt man Niko Kölbl?

Kölbl betreibt in Wien schon drei "Weinschenken" und das "Pizza Randale".

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FALTER 30/19
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