Peter Pilz und die Justiz: der Stand der Dinge

Die Staatsanwaltschaft wird den Fall Alpbach vermutlich einstellen - untersucht aber weitere Vorwürfe gegen Peter Pilz


Bericht: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 17/18 vom 25.04.2018

Peter Pilz plant sein Comeback. Wie aber steht es um die strafrechtlichen Ermittlungen gegen ihn? Es gibt zwei bekannte Vorwürfe gegen ihn. Erstens soll Pilz eine Frau im grünen Klub belästigt haben. Sie beschwerte sich bei der Gleichbehandlungskommission, erhob aber, wie ihre Anwältin Eva Plaz betonte, keine strafrechtlichen Vorwürfe. Pilz bestritt die Vorwürfe und sprach von einer Intrige.

Der zweite Vorfall betraf einen Abend beim Forum Alpbach im Jahr 2013. Pilz soll im betrunkenen Zustand vor zwei namentlich bekannten Zeugen eine Mitarbeiterin der Europäischen Volkspartei belästigt haben. Die Zeugen haben ihre Aussagen bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck deponiert und die Betroffene identifiziert. Die Sache dürfte allerdings verjährt sein. Pilz sagte, er könne sich an die Vorfälle nicht erinnern.

Nun gibt es noch eine dritte Front. Als Pilz vergangenen Herbst zurücktrat, erklärte er generell, er habe noch nie eine Frau sexuell belästigt. Aufgrund dieser Aussage meldeten

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