Ein Herz anstelle des goldenen Landes

Cornelia Anhaus ist die neue künstlerische Leiterin des Werk X Petersplatz. Es soll der freien Theaterszene neue Möglichkeiten verschaffen


Hausbegehung: Sara Schausberger
Feuilleton | aus FALTER 39/18 vom 26.09.2018

Von außen fällt das Theater kaum auf. Eine kleine Eingangstür, eingeklemmt zwischen zwei Lokalen, führt in die Spielstätte am Petersplatz hinein. Aber so unscheinbar das Haus auch aussieht, so hat es in den letzten Jahren doch für viel Gesprächsstoff gesorgt.

Seit die Regisseure Harald Posch und Ali M. Abdullah 2009 das ehemalige Ensemble Theater am Petersplatz übernommen und es Garage X genannt haben, ist einiges passiert. Vor vier Jahren übersiedelte das "innovative Sprechtheater" ins Kabelwerk in Meidling und hieß von da an Werk X.

Der Standort am Petersplatz lief unter dem Namen Werk X Eldorado weiter und sollte vor allem der freien Szene offenstehen, während in Meidling die großen Ko-und Eigenproduktionen stattfanden. Das Eldorado machte dann auch sogleich Schlagzeilen, aber nicht etwa wegen seines Theaterprogramms, sondern mit einer wirren Geschichte rund um den Elektroclub Jessas: Zwei Tage vor der Eröffnung lösten die Theaterherren Posch und Abdullah den Vertrag mit

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