Käuze, die auf Eulen warten

Unter kundiger Führung von Profis begab sich der FaVoWa im burgenländischen Seewinkel auf Eulensuche und wurde auf dem Friedhof fündig


Klaus Nüchtern
Feuilleton | aus FALTER 42/18 vom 17.10.2018

Mitte Oktober und es stellt sich die Frage: Wie spät kann der Spätsommer noch werden? Am vergangenen Wochenende hat er noch einmal die Ärmel aufgekrempelt und viele Menschen angestiftet, sich auf oder an den Neusiedler See zu begeben. Wer kein Surfbrett und kein Segelboot hat, schwang sich aufs Fahrrad und radelte das Ufer und die Lacken entlang. Die sind großteils schon ausgetrocknet, Queller und Salzastern färben die Ränder blasslila und rot. Mit den Limikolen ist nicht mehr viel los, zwei einsame Säbelschnäbler säbelschnäbeln mit ihren Säbelschnäbeln durchs Flachwasser.

Mehr tut sich am Himmel, der zwar seit Tagen sinnlos wolkenfrei, aber gut durchpflügt und beschwärmt ist. Bussarde kreisen, Rohrweihen segeln, die Gänse machen das große V. Es reicht, um sieben Uhr aufzustehen, um die Sonne tieforange aufsteigen zu sehen. Die Krähen haben ihre Plätze auf den Leitungen bereits eingenommen. Sosehr ihn das alles erfreut, so hat es der Falter-Vogelwart doch auf eine ganz

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