Reisfleisch bleibt Reisfleisch

Kein Risotto, kein Pilaw, keine Paella, kein Biryani: Reisfleisch!

GERICHTSBERICHT: KATHARINA SEISER | Stadtleben | aus FALTER 45/18 vom 07.11.2018

Vor ein paar Wochen war ich endlich wieder auf Labonca. Es ist einer der wenigen Biobetriebe, von denen ich Schweinefleisch kaufe. Auf Labonca im steirischen Thermenland werden die Tiere ganzjährig im Freiland gehalten. Eber und Sauen paaren sich noch natürlich, die Ferkel galoppieren in der Gruppe über die riesigen Weiden oder knabbern gerade an Biobauer Norbert Hackls oder meinen Hosenbeinen. Nach knapp einem Jahr kommen die Mastschweine auf die Weide rund ums Weideschlachthaus, wo sie ein paar Wochen später stressfrei betäubt und geschlachtet werden. Dieses Weideschlachthaus wurde großteils durch Genussscheine crowdgefundet, ich bin mit meiner Familie eine der ersten Unterstützerinnen.

Wer glaubt, dass wohl die meisten Schweine in Österreich ein solches Leben haben, irrt. Es ist eine unerhörte, weil in fast allen Bereichen komplett andere Tierhaltung, als konventionelle und auch als die meisten Biobetriebe sie praktizieren, bei denen zwar zumindest Stroheinstreu und Auslauf vorgeschrieben

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