Rapid raus!

Der größte Fußballklub Österreichs ist nur Siebenter in der Bundesliga und spielt seit Jahren unter seinem Wert. Warum?


ANALYSE: LUKAS MATZINGER

Stadtleben, FALTER 45/18 vom 07.11.2018

Der 16. Juli 2016 war der Tag der großen Hoffnung. An diesem Samstag eröffnete Rapid Wien sein Allianz Stadion mit einem glatten Sieg gegen den FC Chelsea. Die Euphorie schwebte über allen Flutlichtmasten, Fans beschworen die "Mission 33" in Richtung Meistertitel, der Präsident Michael Krammer hatte sogar die Top 50 Europas zum Ziel erkoren.

Zwei Jahre und drei Trainer später ist Rapid nur Laufkundschaft in der Bundesliga. Das Stadion hat nicht Fußball gespielt, und Vergleiche mit früheren Zeiten beschämen die Mannschaft. Die Fans und der Boulevard haben ihre Analyse bei der Hand: Der Trainer ist ahnungslos, die Spieler sind Nichtsnutze. Fußball-Analytiker vermissen eine langfristige Vereinsstrategie. Woran krankt Rapid wirklich? Fünf Ansätze.

Die Psyche

Nehmen wir Deni Alar. Nach einer starken Saison beim SV Kapfenberg kam der junge Steirer 2011 als Stürmerhoffnung zu Rapid. In Wien blieb er diesseits seiner Möglichkeiten, wurde Ersatzspieler und musste sich schließlich einen

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