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"Schützt Ausbildung eigentlich vor Arbeitslosigkeit, und warum finden Jugendliche schwerer einen Job?"

Politik | aus FALTER 46/18 vom 14.11.2018

Lernen zahlt sich aus. In welchem Zusammenhang Bildung mit Arbeitslosigkeit und Gehalt steht, erklärt Statistik-Austria-Chef Konrad Pesendorfer.

Falter: Herr Pesendorfer, Österreich verweist gerne darauf, eine der niedrigsten Jugendarbeitslosenquoten in der gesamten EU zu haben. Sind wir wirklich so erfolgreich?

Konrad Pesendorfer: Die Arbeitslosenquote von unter 25-Jährigen lag in Österreich im September 2018 bei neun Prozent und damit deutlich unter dem Niveau des Euroraums von 17 Prozent.

Im Vergleich zur durchschnittlichen Arbeitslosenquote sind neun Prozent Jugendarbeitslosigkeit aber doch sehr hoch.

Pesendorfer: Das hat damit zu tun, dass der Einstieg ins Berufsleben grundsätzlich schwierig ist. In Österreich funktioniert der Übergang von der Ausbildung in den Arbeitsmarkt aber deutlich besser als in anderen Ländern.

Woran liegt das?

Pesendorfer: Einer der Hauptgründe dafür liegt einerseits in unserem stark berufsorientierten, dualen Ausbildungssystem. Und andererseits werden

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