Nüchtern betrachtet

Verlegt den Advent doch einfach ins Tullnerfeld!

Feuilleton | aus FALTER 47/18 vom 21.11.2018

In letzter Zeit wird, wie mir scheinen will, viel und nicht immer ganz sachlich über Migration diskutiert. Obgleich dergleichen immer wieder behauptet wird, ist mir noch niemand begegnet, der für einen schrankenlosen Zuzug aller plädieren würde. Was in diesem Zusammenhang seltsamerweise nie zur Sprache kommt, ist der Massentourismus. Schon klar, die Leute sind dann auch wieder einmal weg. Dafür sind aber eben andere da. Und die vielgehörte Klage darüber, dass man sich, wenn so viele Fremde kommen, in seiner gewohnten Umgebung auf einmal "nicht mehr zu Hause" fühle, ließe sich in diesem Zusammenhang allemal erheben. Für Menschen, die dort tatsächlich wohnen (müssen), ist zum Beispiel die Wiener Innenstadt längst zu einer Zone des permanenten Ausnahmezustands geworden.

Für sie ist gerade die schlimmste Zeit im Jahr angebrochen. Als wäre die doppelte olfaktorische Belästigung durch eine irrtümlich als Getränk gehandelte Substanz namens Punsch, die von rund 70 Prozent aller

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