Buch der Stunde

In der Pubertät erfährt auch das Hirn einen Umbau

Kirstin Breitenfellner | Feuilleton | aus FALTER 51/18 vom 19.12.2018

Teenager sind risikofreudig und abhängig von der Meinung ihrer Freunde, dazu launisch, aggressiv und unzuverlässig. Dieses Lamento wird seit der Antike wiederholt. "Aber wie wir mittlerweile wissen, ist das typische Verhalten von Heranwachsenden weder gedankenlos noch destruktiv", sagt Sarah-Jayne Blakemore - vielmehr habe es seine Gründe.

Lange dachte man, dass das Gehirn bereits in der Kindheit ausgereift sei, und identifizierte die Ursache der Pubertätsturbulenzen in einem verrückt spielenden Hormonsystem. Heute weiß man, dass auch das Gehirn in dieser Zeit einen grundlegenden Umbau erfährt, der erst mit etwa 25 Jahren abflacht.

Wie dieser vonstatten geht, beschreibt die Professorin für Kognitive Neurowissenschaften am University College von London in ihrem Buch "Das Teenagergehirn. Die entscheidenden Jahre unserer Entwicklung". Seine Lektüre erfordert kein Vorwissen, aber die Bereitschaft, sich in unzählige Studien, deren Fragestellung und Setting hineinzudenken. Sie lohnt sich,

  298 Wörter       1 Minuten
Bestellen Sie hier ein FALTER-Abo Ihrer Wahl inklusive Online-Zugang, um diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext zu lesen.
Holen Sie sich hier Ihren Online-Zugang und lesen Sie diesen sowie alle anderen FALTER-Artikel sofort im Volltext.

Lesen Sie diesen Artikel in voller Länge mit Ihrem FALTER-Abo-Onlinezugang.

Passwort vergessen?
Bitte liken Sie den FALTER auf Facebook:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

×

Anzeige


Anzeige