Am Gipfel des Monte Negroni

Ein Luxushotel hat seine Lounge umgebaut. Gute Idee!


Lokalkritik: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 02/19 vom 09.01.2019


Foto: Heribert Corn

Angefangen hat das mit diesem Hotel ja ein bisschen seltsam. Zuerst wollte das Shangri-La-Luxushotel nicht einziehen, Ritz-Carlton (85 Hotels weltweit) sprang ein, startete seinen Betrieb 2012, das Restaurant mit dem irritierenden Namen Dstrikt wurde anfänglich mit „Neuer Heimatküche“ bespielt und floppte. Der zweite Anlauf als elegantes Steakhouse funktionierte dann recht gut, am Dach gibt’s im Sommer außerdem eine Rooftop-Bar, auch nicht schlecht.

Jetzt sollte man meinen, dass zwei gelungene Lokale für ein Wiener Luxushotel eh schon sehr viel sind, schließlich haben die meisten nicht einmal ein einziges, dennoch wurde jüngst ein weiteres konzipiert: Die Lobby im Souterrain sollte zu einem Platz werden, „an dem alles möglich ist“, also einen Drink nehmen, einen Espresso trinken, frühstücken, einen Snack nehmen, fein essen.

Für das Pastamara ließ man sich von Taruella Trenchs aus Barcelona eine sehr große, sehr offene Bar mit zentraler Theke bauen und man holte sich Rat vom sizilianischen Zwei-Sterne-Koch Ciccio Sultano, der hier vom Frühstück über die Weinkarte bis zur (großartigen) Speisekarte alles durchkonzipierte und freundlicherweise auch seinen jungen Küchenchef Nicola Zamperetti da ließ. Und siehe da, das Ding funktionierte von der ersten Minute an.

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