Handschellen für den Gouverneur

Kämpferisch: Michael Moores "Fahrenheit 11/9" ist sein seit langem stärkster Film

Kritik: Michael Omasta | Feuilleton | aus FALTER 02/19 vom 09.01.2019

Michael Moore ist der große linke Grantler des amerikanischen Kinos. "How. The fuck. Did this happen?", lautet die Frage, die er zu Beginn seines neuen Films stellt: Wie zum Teufel konnte Donald Trump jemals Präsident der Vereinigten Staaten werden?

"Fahrenheit 11/9" ist Moores elfter Kinofilm und sein stärkster seit langem. In den USA kam er Ende September in die Kinos, nur wenige Wochen vor den Kongresswahlen. Dass er Einfluss auf deren Ergebnis hatte, ist durchaus zweifelhaft; keinen Zweifel an der Stoßrichtung des Films hingegen lässt schon das originale Kinoplakat, das den Mann im Weißen Haus einen Tyrann, Lügner und Rassisten heißt.

Die erste halbe Stunde des Films gehört Donald J. Trump, dem hemmungslosen Selbstdarsteller, den niemand für voll nimmt, am allerwenigsten das Polit-Establishment. Einzig die Medien wissen, was sie an dem Kandidaten mit der großen Klappe und den geringen Außenseiterchancen haben. "Es mag nicht gut für Amerika sein, aber es ist verdammt gut für

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