Pimmel, Punk, Beats und Buddhismus

Das "Beastie Boys Buch" ist ein mehr als würdiges Denkmal für die Pop-Hipster aus New York

Leseempfehlung: Gerhard Stöger | Feuilleton | aus FALTER 02/19 vom 09.01.2019

Wir waren 1987 total versoffene Arschgeigen und kamen mit so komplizierten Sachen wie Gefühleausdrücken nicht klar", schreibt Adam Horovitz in "Beastie Boys Buch" über jene Zeit, als seine Band gerade die Popwelt regierte. Das Debüt des New Yorker Trios stand als erstes Rapalbum an der Spitze der US-Charts, auf der Bühne tanzten spärlich bekleidete Frauen in Käfigen, Bier spritzte und als Höhepunkt der Show erhob sich ein hydraulischer Riesenpenis.

Damals sind die Beastie Boys zufällig Dave Parsons wieder begegnet, jenem Plattenhändler, der 1982 ihre im Teenageralter eingespielten ersten Punkaufnahmen veröffentlicht und dann ein neues Leben begonnen hatte. Doch das Treffen blieb oberflächlich. Jahre später gab es wieder mehr Kontakt und die Band finanzierte dem bereits schwerkranken Parsons ein Jahr vor seinem Tod noch eine Geschlechtsumwandlung, getarnt als Tantiemenzahlung für die alte Platte.

Eine für die Beastie Boys charakteristische Episode: Aus postpubertären Partyrap-Knalltüten

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