Versunkene Schönheit

Der Filmemacher Wim Wenders weilte in Wien, um im Rahmen einer Retrospektive auch seine Fotografien vorzustellen


Rundgang: Sabina Zeithammer
Feuilleton | aus FALTER 03/19 vom 16.01.2019

Sie hätten eine gewisse Unschuld, sagt Wim Wenders, denn "ich habe sie gemacht, bevor ich dachte, dass ich ein Fotograf bin". Damit meint der Filmemacher 3000 Polaroids, die sich in Zigarrenkisten erhalten haben. Die Wim-Wenders-Stiftung arbeitet die Fotos nun auf und präsentiert 70 davon als Faksimiles im Metro Kinokulturhaus. Die Schau "Wim Wenders. Frühe Photographien 60er-80er Jahre" begleitet die Retrospektive von Wenders' filmischem Gesamtwerk im Jänner und Februar.

Der Pressetermin am vergangenen Donnerstag beginnt mit einer Führung. Die Kuratorin Anna Duque y González begleitet die Journalisten in zwei Ausstellungsräume, die mit originalgetreuen und vergrößerten Polaroids, Schwarz-Weiß-Fotografien im 35-mm-Format und Panoramaaufnahmen bestückt sind. Sie dokumentieren Wenders' ausgedehnte Reisen, Zufallsbeobachtungen, Orte, die den Regisseur inspiriert haben, Motive und Schauspieler aus seinen Filmen.

Melancholie und Poesie verbinden sich in diesen Bildern, die lauter kleine

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