Wieder gelesen Bücher, entstaubt

Faschistische "Vor-Bilder"

M S | Politik | aus FALTER 04/19 vom 23.01.2019

Rudolf Augstein bezeichnete sie einst als aufregendste deutschsprachige Publikation des Jahres 1977. Seitdem gilt die psychoanalytisch angelegte Kulturgeschichte des Mannes -geschrieben von einem Eisenbahnersohn - als Standardwerk. Klaus Theweleit setzt mit dieser Frühform der Gender-Studies dort an, wo zeithistorische Medien für Nichtkriegserfahrene noch fassbar sind: beim Ersten und Zweiten Weltkrieg mit Fokus auf Nationalsozialismus. Krankenberichte, Kriegsbiografien, Fotografien und Kunstwerke dienten ihm als Grundlage. Ende Mai erscheint sie übrigens überarbeitet bei Matthes & Seitz. Klaus Theweleit: Männerphantasien, Bd. 1 und 2, Rowohlt, 1200 S., vergriffen

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FALTER 07/19
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