Die FPÖ, Israel und die Absolution

FPÖ-Vertreter sprachen über ihr Verhältnis zu Juden und wunderten sich über ihre eigene Außenministerin


Mitschrift: Nina Horaczek
Politik | aus FALTER 04/19 vom 23.01.2019

Das Hotel Stefanie, im Jahr 1600 erstmals urkundlich erwähnt, ist bekannt als ältestes Hotel der Stadt und als eines der wenigen, die das Frühstück koscher servieren. Am Dienstag vergangener Woche fanden sich ungewöhnliche Gäste im Festsaal des ehrwürdigen Hotels in der Taborstraße ein. Da saßen der FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz, der freiheitliche Justizsprecher Harald Stefan sowie die blauen Nationalratsabgeordneten David Lasar und Christian Höbart. Sie lauschten einer Historikerdiskussion zum Verhältnis der FPÖ zu Israel und zur jüdischen Gemeinde in Österreich.

Zur Diskussion geladen hatte kein offizieller Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, sondern das Gemeindemitglied Samuel Laster, der die Internetseite Die Jüdische betreibt und den Falter um die Moderation bat. Laster erklärte, "eine Art Dialog zwischen den österreichischen Juden und Vertretern der FPÖ initiieren" zu wollen, gab aber zu, dass diese Idee "nicht ganz mehrheitsfähig ist bei uns".

Eine höfliche

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