"Selbstverteidigung beginnt im Kopf"

Die Polizistin Franziska Tkavc über weibliches Sicherheitsbedürfnis und Selbstbehauptung


Interview: Tom Rottenberg

Stadtleben | aus FALTER 05/19 vom 30.01.2019

Die Angriffe auf und Übergriffe gegen Frauen der letzten Wochen haben - auch wenn sie sich meist innerhalb von Beziehungen zugetragen haben - auch Fragen zur Sicherheit von Mädchen und Frauen im öffentlichen Raum aufgeworfen: Wo beginnen Übergriffe und Belästigung? Wie reagiert man adäquat auf latente oder "nur" subjektiv empfundene Einschüchterungen, Bedrängung oder Bedrohung? Wie vermittelt man das Thema Kindern? Und: Sollen sich Mädchen und Frauen durch Selbstverteidigungskurse "wehrhaft" machen?

Franziska Tkavc ist im Landeskriminalamt Wien unter anderem für Kinderschutz und Kriminalprävention zuständig. Die staatlich geprüfte Deeskalations-, Eigensicherungs-und Selbstverteidigungstrainerin beantwortet hier einige der häufigsten Fragen zum Thema.

Falter: Wenn An-und Übergriffe auf Frauen in den Medien thematisiert werden, schürt das -auch -Ängste. Müssen sich Mädchen und Frauen fürchten?

Franziska Tkavc: Ich persönlich fürchte mich nicht. Ich glaube auch nicht, das

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