Heiß geliebt oder total gemieden

Die Moon Boots feiern 50. Geburtstag. Wie man sich neu erfindet und sich trotzdem treu bleibt


Bei Neil Armstrongs legendä rer Mondlandung stachen dem italienischen Designer Giancarlo Zanatta vor allem die Stiefel des Astronauten ins Auge. Davon schwer inspiriert, machte er sich gleich daran, ähnliches Schuhwerk zu entwerfen: genauso klobig und unförmig im Design, der linke Stiefel geschnitten wie der rechte, aber unheimlich bequem.

Das war im Jahr 1969. In der Mode trat gerade die Kunstfaser ihren Siegeszug an. Zanattas Mondstiefel unterschieden sich total vom damals gängigen schwarz-braunen Einheitslederschuhwerk der Zeit, das bestenfalls mit einer Plateausohle daherkam. Nicht nur, dass seine Schuhe aussahen wie Elefantenfüße, sie waren aus Nylon gefertigt, mit reichlich Schaumstoff wattiert und an der Sohle mit Gummi rutschfest gemacht.

Gut, man kam damit schnell ins Schwitzen, aber im Gegenzug hielten sie die Füße auch bei minus 20 Grad Celsius wirklich warm. In psychedelischen Farben wie leuchtendem Orange oder Neongrün waren die Moon Boots der Inbegriff von futuristisch

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