7 Sachen,

die Sie über das DIANABAD nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 05/19 vom 30.01.2019

Wird das Dianabad wirklich geschlossen?

Sieht sehr danach aus. Laut einem Bericht des Standard bestätigte die MA 44 (Bäder), dass die Betreibergesellschaft der Stadt Wien das Ende des Dianabads per Oktober 2020 angekündigt hat.

Warum?

Weil mit Bädern keine großen Gewinne zu machen sind und die Betreiber das Gebäude dem Vernehmen nach eventuell für Büros nutzen wollen.

Wem gehört das Dianabad eigentlich?

Der Betreibergesellschaft Dianabad Errichtungs-und BetriebsGmbH, hinter der die Raiffeisen und Uniqa stehen.

Hat die Stadt Wien da nichts zu melden?

Die Stadt will das Dianabad weder mieten noch kaufen, wie vom Büro des zuständigen Stadtrats Jürgen Czernohorszky bestätigt wird.

Aber hat die Stadt nicht einst viel Geld in das Bad gesteckt?

Richtig. Das privat geführte Bad im Gebäude des Raiffeisen-Rechenzentrums war im Jahr 2000 zum Planschbecken umrenoviert worden -rund 14,5 Mio. Euro hat die Stadt zugeschossen. Bedingung: Das Bad müsse 20 Jahre lang betrieben werden.

Und nun wird das Traditionsbad bei der erstmöglichen Gelegenheit geschlossen?

Büros sind eben das lukrativere Geschäft.

Und wo sollen die Kinder künftig wellenbaden?

Im Winter sieht es für kleine Bodysurfer tatsächlich nicht so rosig aus. Im Sommer hingegen gibt es in vielen städtischen Freibädern Wellenbecken.

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FALTER 11/19
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