"Der Jugendwahn ist mir zuwider"

Johannes Voggenhuber, 68, will es noch einmal wissen. Er tritt, nominiert von der Liste Jetzt, bei der EU-Wahl an


Gespräch: Florian Klenk
Politik | aus FALTER 06/19 vom 06.02.2019

Er war Parteichef der Grünen, einst ein erbitterter EU-Gegner und dann einer der bekanntesten grünen EU-Abgeordneten. Vor zehn Jahren trennte sich Johannes Voggenhuber im Streit von seiner Partei, die ihn als Silberrücken verhöhnte. Er warf seiner Parteiführung vor, aus den Grünen eine Partei der Apparatschiks gemacht zu haben, die von Message-Control dominiert werde. Jetzt wurde Johannes Voggenhuber von der Liste Jetzt (vormals Pilz) für den EU-Wahlkampf nominiert. Ein Gespräch über Europa, die Altersdiskriminierung und das grüne Lager.

Falter: Herr Voggenhuber, vor genau zehn Jahren haben Sie im Falter Ihren Rücktritt erklärt. Sie sagten: "Das ist das Ende meines parteipolitischen Engagements und meines Engagements bei den Grünen. Aber nicht das Ende meines Engagements für Europa. Ich habe keine politischen Ambitionen mehr. Ich beschwöre es." Warum kehren Sie jetzt ausgerechnet als Kandidat der Liste Jetzt zurück?

Johannes Voggenhuber: Ich habe damals die einzige Ausnahme

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